TOKIO/HONGKONG/SHANGHAI (dpa-AFX) - Die größeren asiatischen Börsen haben am Donnerstag geschwächelt. Nachgebende US-Futures dämpften die Stimmung. An den chinesischen Festlandsbörsen wurde nach der Pause wegen des Neujahrsfestes wieder gehandelt.
Erneut drückte der jüngste Sprung bei den Anleiherenditen weltweit die Aktienkurse. Damit bleibe das Umfeld schwierig, betonten die Volkswirte der Helaba. "Sorgen vor einer Rückkehr der Inflation sind weiterhin vorhanden, auch wenn Vertreter der großen Zentralbanken derartige Risiken herunterspielen und keine Zweifel an der Fortsetzung der ultralockeren Geldpolitik aufkommen lassen", hieß es in einer Einschätzung.
Steigende Energie- und Rohstoffpreise heizten die Inflationssorgen zusätzlich an und ließen die asiatischen Börsen abbröckeln, wie Marktanalyst Jeffrey Halley vom Broker Oanda in einem Kommentar anmerkte. Anfängliche Gewinne an den chinesischen Festlandsbörsen seien daher schnell Verlusten gewichen. Die australischen Börse mit der starken Gewichtung von Bergbaukonzernen habe unterdessen zwischen dem positiven Einfluss der Rohstoffpreise und den ungünstigen US-Vorgaben geschwankt, daher letztlich nahezu unverändert geschlossen.
Der Nikkei 225
Quelle: dpa-Afx