TOKIO/HONGKONG/SHANGHAI/SYDNEY (dpa-AFX) - Die wichtigsten Aktienmärkte in Fernost haben am Freitag verhalten tendiert - lediglich die chinesischen Börsen ragten mit deutlichen Gewinnen hervor. Auf Wochensicht notierten die Märkte der Region Asien-Pazifik unterdessen schwächer.

Die chinesischen Börsen reagierten auf neue Konjunkturdaten, wie die Marktstrategen der Deutschen Bank betonten. Das Wirtschaftswachstum in China hatte sich zwar weiter abgekühlt, jedoch nicht so stark, wie erwartet worden war. Zudem hatten Industrieproduktion und Einzelhandelsumsätze positive Signale gegeben. Erfreulich sei, dass diese Zahlen sich allesamt auf einen Zeitraum vor den angekündigten Maßnahmen zur Stützung der Wirtschaft bezögen, hieß es weiter von der Deutschen Bank. Die chinesische Notenbank hatte zudem im September angekündigte Schritte zur Stützung der Aktienmärkte auf den Weg gebracht.

Der CSI 300 mit den wichtigsten chinesischen Festlandwerten gewann im späten Handel 4,84 Prozent auf 3.971,73 Punkte. Für den Hang Seng der Sonderverwaltungsregion Hongkong ging es im späten Geschäft um 3,78 Prozent auf 20.828,93 Zähler nach oben.

Vergleichsweise gut hielt sich auch die japanische Börse. Die Marktstrategen der Deutschen Bank verwiesen auf Inflationsdaten. Die Kernrate der Inflation habe im September erstmals seit fünf Monaten etwas an Dynamik verloren. Der japanische Leitindex Nikkei 225 gewann 0,18 Prozent auf 38.981,75 Punkte.

Ansonsten sah es weniger gut aus. Der australische Leitindex S&P/ASX 200 verlor 0,87 Prozent auf 8.283,23 Punkte. Auch in Südkorea schwächelte die Börse./mf/jha/

Quelle: dpa-Afx