PARIS/LONDON/ZÜRICH (dpa-AFX) - Europas wichtigste Aktienindizes haben sich am Freitag von den Vortagesverlusten erholt. Eine mögliche Einigung im US-Haushaltsstreit und günstige Nachrichten aus China überlagerten die schwachen Vorgaben der Wall Street.
Um die Mittagszeit legte der EuroStoxx 50
Während das Hin und Her der US-Zollpolitik den Märkten fast täglich vornehmlich negative neue Impulse beschert, gibt es nach Einschätzung des Brokers Index Radar auch Lichtblicke. So lässt sich in den USA ein möglicher Stillstand der Regierungsgeschäfte möglicherweise doch noch in letzter Minute abwenden. Auch aus China kamen günstige Signale. Am Montag soll es eine Konferenz mehrerer Minister zu Maßnahmen zur Ankurbelung des Konsums geben. "Wenn es in China einen Aufschwung gibt, kann Europa das zum Teil nutzen, um die negativen Einflüsse der US-Handelspolitik abzuschirmen", merkte Analyst Jochen Stanzl vom Broker CMC Markets dazu an.
Das machte sich auch in der Branchenentwicklung bemerkbar. So waren die Rohstoffwerte gefragt. Hier gilt China als bedeutender Nachfrager. Auch Luxuswerte, für die China ebenfalls ein wichtiger Markt ist, kletterten. So gewannen LVMH
Im Versicherungssektor fielen Swiss Life
Dagegen waren unter den Schweizer Standardwerten Adecco
Quelle: dpa-Afx