Ausgangssituation und Signal
Kommt es bei der Deutsche Bank-Aktie nach dem Absturz zu einer Erholung nach oben? Das fragen sich Anleger zu Wochenbeginn mit einem Blick auf die Charttechnik. Die Vorwoche verlief für die Aktionäre des Bankhauses sehr schlecht; der Titel verlor im Wochenverlauf bis zu 12 Prozent an Wert. Zum Hintergrund: Die am Freitag präsentierten Geschäftszahlen für 2017 konnten die Analysten in keiner Weise überzeugen - das Bankhaus machte erneut Verluste. 12 Prozent Kurseinbruch in einer Woche: Dies verdient bereits die Bezeichnung Crash. Da fragt man sich als Anleger: Wie weit geht es mit den Aktienkursen noch nach unten?
Zu Wochenbeginn präsentieren sich die Kurse stabil mit einem Kursplus von 0,84 Prozent. Im Bereich um 13,82 Euro hatte sich bereits im Herbst vergangenen Jahres eine Unterstützung herausgebildet, auf die Anleger jetzt offenbar bauen. Der Aktienkurs selbst darf als überverkauft bezeichnet werden: Die aktuelle Notierung verläuft derzeit 8,2 Prozent unterhalb ihrer 21-Tagelinie (grüne Kurve). Rückblickend betrachtet ist diese eine Größe, die zumindest für eine Gegenbewegung nach oben spräche. Dies aber darf nicht darüber hinwegtäuschen, dass der Titel mittelfristig angeschlagen erscheint und wieder unterhalb seiner Abwärtstrendlinie notiert - siehe Wochenchart. Eine Spekulation auf steigende Kurse wäre deshalb mehr im kurzfristigen Zeitraum zu betrachten.
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Die Charts im Detail
Der Aktienchart der Deutschen Bank zeigt sich angeschlagen - aber noch keinesfalls verloren. Der Deutsche Aktienindex (DAX) eröffnete am Montag schwächer, erholte sich aber in den ersten Handelsstunden. Diese positive Ausgangsage kommt heute Morgen auch den Titeln der Deutschen-Bank-Aktie zu Gute. Charttechnisch betrachtet liegen die entscheidenden Schlüsselmarken derzeit bei 13,62 Euro als Unterstützung und 14,65 Euro als Widerstand. Spätestens jedoch im Bereich des gleitenden Durchschnitts über 200 Handelstage (blaue Kurve; derzeit bei 15,38 Euro verlaufend) könnten sich größere Gewinnmitnahme einstellen.
Tageschart
Wochenchart
Monatschart
Auf Seite 3: Empfehlung der Redaktion
Empfehlung der Redaktion
Die Stabilisierung von Montagmorgen macht Appetit auf mehr. Wer beim Aktienkurs der Deutschen Bank auf eine Gegenbewegung nach oben wetten möchte, kann sich ein entsprechendes Long-Derivat ins Depot legen. Nachfolgend präsentieren wir ein Bull Hebelzertifikat. Das Produkt ist mit einem spekulativen Hebel von Hebel von 11,7 ausgestattet. Jedoch können Anleger im Falle der Deutschen Bank mit einem relativ engmaschigen Stop-Losskurs arbeiten um das Risiko zu minimieren - siehe Tabelle. Was ist zu erwarten? Würde die Erholung bis an die 200-Tagelinie reichen, so wäre ein Kursgewinn von rund 100 Prozent zu erwarten.
Trading-Idee | |
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Produkt | Unlimited Turbo Long |
Basiswert | Deutsche Bank |
Produkt | PR0EQH |
Emittent | BNP Paribas |
Laufzeit | Open End |
Basispreis | 12,6770 EUR |
Knock-Out-Schwelle | 12,6770 EUR |
Hebel | 11,71 |
Kurs Zertifikat | 1,62 EUR |
Kurs Zertifikat an Stopp 1 ca. | 0,90 EUR |
Kurs Zertifikat an Stopp 2 ca. | 0,11 EUR |
Kurs Zertifikat an Ziel 1 ca. | 3,32 EUR |
Kurs Zertifikat an Ziel 2 ca. | 4,44 EUR |
Kursmarken Aktie | |
Kurs Aktie | 14,11 EUR |
Kaufen bei Kursen ab | |
Stoppkurs 1 | 13,58 EUR |
Stoppkurs 2 | 12,99 EUR |
Zielkurs 1 | 15,38 EUR |
Zielkurs 2 | 16,21 EUR |
Manfred Ries vom Index Radar-Magazin ist ausgebildeter Bankkaufmann mit Studium der Volkswirtschaftslehre. Über viele Jahre arbeitete er in den Bereichen Vermögensanlage und Devisenhandel bei Großbanken. Seit mehr als 15 Jahren ist Manfred Ries als Wirtschaftsjournalist tätig. Für Börse Online analysierte er bereits 1999 die Märkte aus charttechnischer Sicht.
www.index-radar.de