Seit Anfang 2008 haben RWE-Aktionäre wenig Freude an ihrem Investment, denn der Kurs des Papiers verlor seither in der Spitze knapp 80 % an Wert. Ohne Zweifel: Im Wochenbereich ist der Abwärtstrend der letzten sieben Jahre (akt. bei 28,34 EUR) noch immer absolut intakt. Einen Hoffnungsschimmer vermittelt jedoch der Monatschart, der im Februar die zweite "Hammer"-Kerze in Folge ausbildete. Anleger können aufgrund dieser Konstellation auf eine Gezeitenwende hoffen, zumal in diesem Zeitfenster die Chance auf die Ausprägung eines Dreifachbodens - definiert durch die Tiefs bei 21,15/20,48/21,66 EUR - besteht. Nachdruck bekäme dieses Szenario bei einer "bullishen" Auflösung des jüngsten "Hammers", weshalb wir das Februarhoch bei 25,48 EUR als potentiellen Buy-Trigger definieren. Im Erfolgsfall rückt zumindest die Kombination aus dem o. g. Baissetrend und der 38-Monats-Linie (akt. bei 29,04 EUR) in den Fokus. Um die positiven Implikationen aus den beiden Candlestickumkehrmustern nicht zu negieren, darf die RWE-Aktie in Zukunft nicht mehr unter die jüngsten beiden Wochentiefs bei 22,21 EUR bzw. 21,66 EUR zurückfallen. |